Im Februar stand die alljährliche Ausreise nach Gambia an. Dieses Jahr reisten Laura, Lucina, Markus und Tobi. Ziel der Reise war es, neben den Freiwilligenthemen insbesondere die Betreuung vor Ort weiter zu verbessern, Gespräche mit VolNet Gambia zu führen und die Arbeiten auf Benna Kunda voranzubringen.
Ein zentraler Bestandteil der Reise war, wie in jedem Jahr das Zwischen-seminar mit fünf VolNet-Teilnehmenden und fünf externen Teilnehmer*innen. Das Seminar fand erneut in der Tamba Kuruba Lodge statt und wurde von Lucina und Laura geleitet.
Während des Seminars unternahmen wir außerdem einen Ausflug zum National Youth Parliament The Gambia, einer neuen Einsatzstelle. Die Freiwilligen fanden den Besuch sehr spannend, und auch für das VolNet-Team war es eine gute Gelegenheit, die Verantwortlichen der Organisation persönlich kennenzulernen.
Neben dem Seminar fand wieder ein Teamtag im Tunbung Art Village statt. Dort haben die Teilnehmerinnen gemeinsam mit Doe Tie and Dye gemacht. Gleichzeitig bot der Tag Raum, mit den Freiwilligen über ihre Lernprojekte zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen.


Darüber hinaus standen mehrere Treffen und Gespräche mit VolNet Gambia auf dem Programm. Dabei ging es insbesondere um Fragen der Rolle und des Selbstverständnisses in der Vermittlungsarbeit sowie um den Austausch zum Feedback aus dem weltwärts-Programm.
Besonders freuen wir uns darüber, berichten zu können, dass wir gemeinsam mit unserem Freiwilligen Justus für die Sandele Foundation zwei Bienenstöcke finanzieren konnten. Diese sollen künftig für die Imkerei sowie für die Ausbildung junger Imker*innen genutzt werden.
Während unseres Aufenthalts konnten wir zudem eine der neuen, spannenden Einsatzstelle näher kennenlernen: das ANEKED Memory House. Bei einer Führung durch das Museum erhielten wir Einblicke in die Arbeit der Organisation und konnten uns mit den Verantwortlichen sowie den möglichen Aufgaben zukünftiger Freiwilliger vertraut machen.
Zum Abschluss der Reise blieb auch Zeit für praktische Arbeit. Tobi und Markus unterstützten die Arbeiten auf Benna Kunda, unter anderem am Wasserturm sowie bei verschiedenen Aufgaben, die in den vergangenen Monaten liegen geblieben waren.
